Ihre Anwälte für Sozialrecht in Berlin

Sie haben Fragen zum Sozialrecht?

Wir beraten Sie zu all diesen und natürlich auch vielen weiteren Fragen kompetent, zuverlässig und individuell. Dabei berücksichtigen wir Ihre ganz persönliche Situation und erläutern Ihnen, welche Möglichkeiten Sie haben. Als Anwälte vertreten wir Sie gern als Bevollmächtigte im Verwaltungs- und Widerspruchsverfahren bei der Behörde oder als Prozessbevollmächtigte vor Gericht.

Sozialrecht – Ihr gutes Recht

In der Bundesrepublik Deutschland gilt der Grundsatz: „Die sozialen Rechte sind weitestmöglich zu verwirklichen“ – dieser Programmsatz findet sich im Sozialgesetzbuch (§ 2 Abs. 1 SGB I). Doch soziale Rechte verwirklichen sich häufig nicht von selbst. Viele Menschen wünschen sich deshalb professionelle Hilfe und Beratung. Wir möchten Sie gern dabei unterstützen, dass Sie die Ihnen zustehenden sozialen Rechte verwirklichen können.

 

Das Sozialrecht umfasst die rechtlichen Regelungen, die der Absicherung persönlicher Risiken dienen wie Arbeitslosigkeit, Krankheit, Berufsunfähigkeit, Erwerbsminderung, Hinfälligkeit im Alter, Hinterbliebenenabsicherung, Pflegebedürftigkeit, Behinderung oder Armut. Es dient auch der Unterstützung in verschiedenen Lebenslagen wie Schwangerschaft, Kindererziehung, Elternzeit, Pflege von Angehörigen, Ausbildung, Studium, Erwerbsleben, geringer Verdienst, berufliche Neuorientierung, Renteneintritt und vieles mehr.

 

Sozialrechtliche Ansprüche entstehen zum Beispiel gegenüber den Trägern der Sozialversicherung: Arbeitsagenturen, Krankenkassen, Rentenversicherungsträger, Berufsgenossenschaften, Rehabilitationsträger oder Pflegekassen. Auch gegenüber staatlichen Leistungsträgern können Ansprüche entstehen: JobCenter und SGB-II-Arbeitsgemeinschaften (ArGe), Jugendamt, Versorgungsamt, Sozialamt, Familienkasse, BAföG-Amt, Wohnungsamt, Elterngeldstelle, Unterhaltsvorschusskasse und viele andere.

 

Ein weiterer wichtiger Bereich des Sozialrechts sind neben den Leistungen der Sozialversicherung auch die sozialrechtlichen Beziehungen zwischen verschiedenen Parteien. Dazu gehören beispielsweise Arbeitgeber und Arbeitnehmer, die Krankenkassen als Einzugsstellen für den Gesamtsozialversicherungsbeitrag, die Rentenversicherung bei der Betriebsprüfung, die freiwillig oder pflichtversicherten Selbständigen und die Sozialversicherungsträger.

 

Die versicherungsrechtliche Beurteilung von Beschäftigungsverhältnissen, die Beurteilung des Status von Arbeitnehmern oder Auftragnehmern und die Beurteilung der Versicherungspflicht von Selbständigen werden durch das Sozialversicherungsrecht geregelt.

Privates Personenversicherungsrecht

Auch gegenüber privaten Versicherungen können Ansprüche entstehen zum Beispiel aus Versicherungen gegen Risiken wie Krankheit, Pflegebedürftigkeit, Berufsunfähigkeit oder Erwerbsminderung. Oft entstehen rechtliche Schwierigkeiten beim Wechsel von der gesetzlichen zur privaten Krankenversicherung oder umgekehrt. Wir beraten Sie gern, rufen Sie uns einfach an.

Das Sozialrecht

Sie suchen weitergehende Informationen zum Sozialrecht? Hier haben wir einiges für Sie zusammengestellt. Wenn Sie darüber hinaus Fragen haben, sprechen Sie uns gerne an.

Und hier finden Sie Informationen zu unseren weiteren Fachgebieten:

Portrait

JANSSEN & STAUDACHER

Susanne Janssen
Fachanwältin für Familienrecht

Thomas Staudacher
Fachanwalt für Familienrecht
Fachanwalt für Sozialrecht


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Regelbedarfe AlG-II / Hartz IV und Sozialhilfe ab 01.01.2017

Ab dem 01.01.2017 erhöhen sich die Regelbedarfe in der Grundsicherung für Arbeitsuchende und in der Sozialhilfe

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SGB II Änderungen zum 01.08.2016

Zum 01.08.2016 ergeben sich für Erben im Hartz IV-Bezug (ALG II) einige wichtige Änderungen: geerbtes oder geschenktes Schonvermögen.
Abweichend von der bisherigen Rechtsprechung des BSG ist die Erbschaft von Gegenständen nicht mehr als Einkommen, sondern im Folgemonat als Vermögen zu berücksichtigen.

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BSG 10.08.2016: Auszahlung von Lebensversicherung kein Einkommen sondern Vermögen

Mit Urteil vom 10.08.2016 hat das BSG entschieden, dass die Auszahlung als Schonvermögen zählenden Kapitallebensversicherung einer einschließlich der Überschussanteile und Bewertungsreserven bei Auszahlung und Zufluss während des Bezuges von Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende Vermögen, nicht Einkommen sind.

Damit unterscheidet das BSG diese als Wertsteigerung vorhandenen Vermögen vom Zufluss von Kapitalerträgen wie etwa Zinsen.