Rente mit 63

Bei den Altersrenten gilt als Regelrentenalter 67 Jahre. Jahrgänge vor 1947 können noch mit 65 in Rente gehen. Ab Jahrgang 1947 bis 1963 wird die Altersgrenze von 65 stufenweise auf 67 angehoben.

 

Neben der Regelaltersrente gibt es noch Altersrenten für langjährig Versicherte, Altersrenten für schwerbehinderte Menschen und Altersrenten für besonders langjährig Versicherte.

 

Für die Jahrgänge bis 1951 gibt es außerdem auslaufende Übergangsregelungen für die Altersrente von Frauen sowie die Altersrente wegen Arbeitslosigkeit.

 

Im Gesetzgebungsverfahren ist derzeit die Rente mit 63 für langjährig Versicherte der Geburtsjahrgänge bis 1963. Jahrgänge bis 1952 können dann ab 63 abschlagsfrei in Rente gehen. Die Altersgrenze 63 wird für die Geburtsjahrgänge bis 1963 schrittweise auf 65 angehoben.

Früher in Rente gehen

Sie sollten prüfen lassen, ob Sie nach einer der detaillierten und komplizierten Sonder- und Übergangsregelungen vielleicht einen früheren Rentenanspruch haben. In einigen Fällen lässt sich eine frühere Rente dadurch erreichen, dass etwa noch fehlende Versicherungszeiten geschaffen werden. Die Voraussetzungen für bestimmte Frührenten können erreicht werden, wenn etwa eine Schwerbehinderung oder Erwerbsminderung festgestellt wird.

 

Wir klären mit Ihnen, ob und wann Sie die Voraussetzungen für eine Altersrente erfüllen. Wir beraten Sie, ob Sie früher in Rente gehen können und ob Sie dafür Abschläge in Kauf nehmen müssen. Außerdem erläutern wir Ihnen, ob Sie eine Frührente vorzeitig oder ohne Rentenabschlag in Anspruch nehmen können.

 

Wir beraten Sie umfassend auch zu allen Themen, die im Zusammenhang mit der Altersrente von Bedeutung sein können: Versicherungszeiten durch Arbeitslosigkeit, Krankengeldbezug oder Feststellung der Schwerbehinderung. Außerdem erläutern wir Ihnen, wie Sie fehlende vollwertige Beitragszeiten erreichen können, die für eine Erfüllung von Wartezeitmonaten fehlen.

Portrait

JANSSEN & STAUDACHER

Susanne Janssen
Fachanwältin für Familienrecht
Fachanwältin für Sozialrecht

Thomas Staudacher
Fachanwalt für Erbrecht
Fachanwalt für Familienrecht
Fachanwalt für Sozialrecht


Q signet schwarzDAV

 


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