Hinterbliebenenrente

Große und kleine Witwenrente

Für Witwen und Witwer von Ehegatten und eingetragenen Lebenspartnern wird unter bestimmten Voraussetzungen Hinterbliebenenrente gezahlt. Dabei wird unterschieden zwischen kleiner und großer Witwenrente. Die kleine Witwenrente wird in der Regel 24 Monate gezahlt. Große Witwenrente wird nur gezahlt, wenn die Witwe oder der Witwer minderjährige Kinder erzieht. Sie wird auch dann bezahlt, wenn der Witwer oder die Witwe mindestens 47 Jahre alt ist oder erwerbsgemindert.

Erziehungsrente

Geschiedene Ehegatten können eine Erziehungsrente erhalten, wenn sie ein minderjähriges Kind des Verstorbenen erziehen.

Halbwaisenrente und Waisenrente

Halbwaisen und Waisen erhalten Halbwaisenrente oder Waisenrente bis zum 18. Lebensjahr oder bis zum 27. Lebensjahr bei Ausbildung, Freiwilligendienst oder Behinderung. Auf Hinterbliebenenrenten wird das Einkommen angerechnet.

 

Wir beraten Sie zu den Voraussetzungen einer Hinterbliebenenrente und prüfen, ob die Rente richtig berechnet und Ihr Einkommen auf diese Rente richtig angerechnet wird.

Portrait

JANSSEN & STAUDACHER

Susanne Janssen
Fachanwältin für Familienrecht

Thomas Staudacher
Fachanwalt für Familienrecht
Fachanwalt für Sozialrecht


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Regelbedarfe AlG-II / Hartz IV und Sozialhilfe ab 01.01.2017

Ab dem 01.01.2017 erhöhen sich die Regelbedarfe in der Grundsicherung für Arbeitsuchende und in der Sozialhilfe

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SGB II Änderungen zum 01.08.2016

Zum 01.08.2016 ergeben sich für Erben im Hartz IV-Bezug (ALG II) einige wichtige Änderungen: geerbtes oder geschenktes Schonvermögen.
Abweichend von der bisherigen Rechtsprechung des BSG ist die Erbschaft von Gegenständen nicht mehr als Einkommen, sondern im Folgemonat als Vermögen zu berücksichtigen.

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BSG 10.08.2016: Auszahlung von Lebensversicherung kein Einkommen sondern Vermögen

Mit Urteil vom 10.08.2016 hat das BSG entschieden, dass die Auszahlung als Schonvermögen zählenden Kapitallebensversicherung einer einschließlich der Überschussanteile und Bewertungsreserven bei Auszahlung und Zufluss während des Bezuges von Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende Vermögen, nicht Einkommen sind.

Damit unterscheidet das BSG diese als Wertsteigerung vorhandenen Vermögen vom Zufluss von Kapitalerträgen wie etwa Zinsen.