Was tun bei Sozialhilfe und zu hoher Miete?

Wenn Sie Sozialhilfe oder Grundsicherung beantragen, so stellt sich die Frage, ob Ihre Miete vollständig vom Sozialamt übernommen wird. Wir erläutern Ihnen, welche Miete vom Sozialamt als angemessen anerkannt wird.

 

Wir beraten Sie, wenn Sie vom Sozialamt aufgefordert werden, durch einen Umzug oder auf andere Weise ihre Wohnkosten zu senken (sogenannte Umzugsaufforderung oder Kostensenkungsaufforderung). Wir besprechen mit Ihnen, was Sie statt eines „Zwangsumzugs“ tun können.

 

Das Sozialamt übernimmt auch die Unterkunftskosten für Wohnungseigentümer oder Hausbesitzer. Das geschieht jedoch nur dann, wenn das Sozialamt das Eigentum als angemessen einstuft. Wir beraten Sie, welche Grenzen das Sozialamt für Eigentumswohnungen oder Einfamilienhäuser geltend macht und welche Kosten übernommen werden.

 

Sie wohnen mit Familienmitgliedern zusammen? Dann gelten besondere Regeln für Ihre Miete (Kosten der Unterkunft). Wohnen Familienmitglieder zusammen, so gelten sie im Sozialhilferecht als Haushaltsgemeinschaft. Die Kosten einer Unterkunft werden dann nach dem Kopfteilprinzip einfach durch die Zahl der Bewohner geteilt. Denn diese haben jeweils nur Anspruch auf den eigenen Anteil. Doch auch hier gibt es in manchen Fälle eine Ausnahme. Welche Ausnahmen es gibt und ob in Ihrem Fall ein höherer Anteil der Miete vom Sozialamt übernommen wird, erläutern wir Ihnen.

Portrait

JANSSEN & STAUDACHER

Susanne Janssen
Fachanwältin für Familienrecht
Fachanwältin für Sozialrecht

Thomas Staudacher
Fachanwalt für Erbrecht
Fachanwalt für Familienrecht
Fachanwalt für Sozialrecht


Q signet schwarzDAV

 


LSG Berlin-Brandenburg 14.12.2018 - Verjährung von Erstattungen 4 Jahre nach Erstattungsbescheid

Mit einer Entscheidung im einstweiligen Rechtschutz hat das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg entschieden, dass Erstattungsforderungen von Sozialleistungsträgern 4 Jahre nach Erlass des Erstattungsbescheides verjähren.

Weiterlesen ...

BSG erhöht Anforderungen für längere Sperrzeiten

Nach zwei aktuellen Urteilen des Bundesssozialgerichts vom 27.06.2019 muss die Arbeitsagentur vor einer zweiten und dritten Sperrzeit mit sechs und zwölf Wochen Dauer, zuvor den Arbeitslosen konkret über die Rechtsfolgen belehrt haben und über die erste Sperrzeit einen Bescheid erteilt haben.

Weiterlesen ...

Bundessozialgericht: kein Verweis auf den allgemeinen Arbeitsmarkt bei Teilhabe am Arbeitsleben

Das BSG hat mit Urteil vom 12.03.2019 - B 13 R 27/17 R - die Revision der DRV Bund gegen das von Janssen & Staudacher erstrittene Urteil zu Gunsten der Klägerin zurückgewiesen.

Weiterlesen ...