Beratung zum Kindergeld

Kindergeld wird laufend von den Familienkassen bezahlt. Im Regelfall wird Kindergeld nach dem Einkommensteuergesetz gezahlt: Es gilt Steuerrecht nach dem Einkommensteuergesetz und das Verfahren nach der Abgabenordnung. Das Finanzamt prüft bei der Einkommensteuerveranlagung, ob die steuerliche Wirkung der Kinderfreibeträge günstiger ist als das Kindergeld. Wenn der Kinderfreibetrag günstiger ist, wird die Einkommensteuer entsprechend gekürzt.

 

Gegen Bescheide der Familienkasse können die Betroffenen Einspruch erheben. Wird der Einspruch abgelehnt, so können Sie vor dem Finanzgericht Klage erheben. Wie vertreten Sie im Einspruchs- und Klageverfahren und beraten Sie, wenn die Familienkasse Ihren Antrag nicht bearbeitet und Sie das Kindergeld nicht ausgezahlt bekommen.

 

Außerdem beraten wir Sie zu Ihrem Anspruch auf Kindergeld und zur Höhe des zustehenden Kindergeldes. Häufig prüft die Familienkasse, ob der Anspruch auf Kindergeld weggefallen ist, weil das Kind geheiratet hat, nicht mehr in Ausbildung ist oder über eigenes Einkommen verfügt. In diesem Fall wird der Kindergeldbescheid oft rückwirkend aufgehoben und die Familienkasse fordert die Erstattung des Kindergeldes. Wenn Sie einen Aufhebungsbescheid zum Kindergeld bekommen, prüfen wir, ob dieser korrekt ist. Wir vertreten Sie als Bevollmächtigte im Einspruchsverfahren gegenüber der Familienkasse und im Klageverfahren vor dem Finanzgericht.

 

Wir beraten Sie, wenn Sie ALG II oder eine andere Sozialleistung bezogen haben, auf das Kindergeld angerechnet und später zurückgefordert wurde. Wir beraten Sie, ob und in welcher Höhe Sie umgekehrt Sozialleistungen erstatten müssen, wenn Sie nachträglich Kindergeld bewilligt bekommen.

 

Wenn Sie ausländisches Kindergeld erhalten, wird das deutsche Kindergeld nicht oder nur teilweise gezahlt. Wir beraten Sie, welche Ansprüche auf Kindergeld Sie nach deutschem Recht haben. Anders als in normalen Steuersachen können Ihnen in Kindergeldsachen die notwendigen Anwaltskosten erstattet werden, wenn der Einspruch erfolgreich ist.

 

Wenn Sie sich mit dem anderen Elternteil nicht darüber einigen können, wer das Kindergeld beziehen darf, kann das Familiengericht die Kindergeldberechtigung festlegen. Wir beraten Sie zur Kindergeldberechtigung und vertreten Sie als Verfahrensbevollmächtigte vor dem Familiengericht.

 

Wir beraten Sie bei diesen und vielen weiteren Fragen rund um das Kindergeld und die Familienkasse. Wir führen für Sie das Einspruchsverfahren bei der Familienkasse und das Verfahren vor den Finanzgerichten. Vereinbaren Sie einfach ein Beratungsgespräch mit uns.

Portrait

JANSSEN & STAUDACHER

Susanne Janssen
Fachanwältin für Familienrecht

Thomas Staudacher
Fachanwalt für Familienrecht
Fachanwalt für Sozialrecht


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Regelbedarfe AlG-II / Hartz IV und Sozialhilfe ab 01.01.2017

Ab dem 01.01.2017 erhöhen sich die Regelbedarfe in der Grundsicherung für Arbeitsuchende und in der Sozialhilfe

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SGB II Änderungen zum 01.08.2016

Zum 01.08.2016 ergeben sich für Erben im Hartz IV-Bezug (ALG II) einige wichtige Änderungen: geerbtes oder geschenktes Schonvermögen.
Abweichend von der bisherigen Rechtsprechung des BSG ist die Erbschaft von Gegenständen nicht mehr als Einkommen, sondern im Folgemonat als Vermögen zu berücksichtigen.

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BSG 10.08.2016: Auszahlung von Lebensversicherung kein Einkommen sondern Vermögen

Mit Urteil vom 10.08.2016 hat das BSG entschieden, dass die Auszahlung als Schonvermögen zählenden Kapitallebensversicherung einer einschließlich der Überschussanteile und Bewertungsreserven bei Auszahlung und Zufluss während des Bezuges von Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende Vermögen, nicht Einkommen sind.

Damit unterscheidet das BSG diese als Wertsteigerung vorhandenen Vermögen vom Zufluss von Kapitalerträgen wie etwa Zinsen.