Finanzielle Unterstützung für Ihre Ausbildung

Das Sozialrecht bietet verschiedene Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung Ihrer Ausbildung.

 

Für die Berufsausbildung in Ausbildungsberufen gibt es Berufsausbildungsbeihilfe von der BAB-Stelle Agentur für Arbeit. Gefördert wird grundsätzlich die erste Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf. Eine zweite Ausbildung wird nur unter eingeschränkten Voraussetzungen gefördert. Besondere Regelungen gelten auch bei vorzeitigem Abbruch der Ausbildung.

 

Für behinderte Menschen gibt es besondere Formen der Förderung – beispielsweise Übergangsgeld und Ausbildungsgeld von der Bundesagentur für Arbeit.

 

Schüler und Studenten können vom Studentenwerk bzw. Amt für Ausbildungsförderung BAföG erhalten. Arbeitnehmer können die Förderung von Weiterbildungen durch die Agentur für Arbeit beantragen und einen Bildungsgutschein erhalten. Zum Teil können die Leistungen auch durch das JobCenter erbracht werden.

 

Behinderte Menschen können vom zuständigen Rehabilitationsträger Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben erhalten. Das sind beispielsweise Leistungen zur Berufsvorbereitung, zu denen auch eine wegen der Behinderung erforderliche Grundausbildung gehört. Auch Leistungen zur beruflichen Anpassung, zur Weiterbildung und Ausbildung können beantragt werden.

 

Wir beraten Sie zu den Voraussetzungen für diese Leistungen. Außerdem unterstützen und beraten wir Sie, wenn Ihr Antrag abgelehnt wurde. Wir vertreten Sie im Widerspruchsverfahren und im Klageverfahren vor dem Sozialgericht.

 

Vereinbaren Sie einfach einen Termin mit uns. Wir beraten Sie gern.

Portrait

JANSSEN & STAUDACHER

Susanne Janssen
Fachanwältin für Familienrecht
Fachanwältin für Sozialrecht

Thomas Staudacher
Fachanwalt für Erbrecht
Fachanwalt für Familienrecht
Fachanwalt für Sozialrecht


Q signet schwarzDAV

 


LSG Berlin-Brandenburg 14.12.2018 - Verjährung von Erstattungen 4 Jahre nach Erstattungsbescheid

Mit einer Entscheidung im einstweiligen Rechtschutz hat das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg entschieden, dass Erstattungsforderungen von Sozialleistungsträgern 4 Jahre nach Erlass des Erstattungsbescheides verjähren.

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BSG erhöht Anforderungen für längere Sperrzeiten

Nach zwei aktuellen Urteilen des Bundesssozialgerichts vom 27.06.2019 muss die Arbeitsagentur vor einer zweiten und dritten Sperrzeit mit sechs und zwölf Wochen Dauer, zuvor den Arbeitslosen konkret über die Rechtsfolgen belehrt haben und über die erste Sperrzeit einen Bescheid erteilt haben.

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Bundessozialgericht: kein Verweis auf den allgemeinen Arbeitsmarkt bei Teilhabe am Arbeitsleben

Das BSG hat mit Urteil vom 12.03.2019 - B 13 R 27/17 R - die Revision der DRV Bund gegen das von Janssen & Staudacher erstrittene Urteil zu Gunsten der Klägerin zurückgewiesen.

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