Finanzielle Unterstützung für Ihre Ausbildung

Das Sozialrecht bietet verschiedene Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung Ihrer Ausbildung.

 

Für die Berufsausbildung in Ausbildungsberufen gibt es Berufsausbildungsbeihilfe von der BAB-Stelle Agentur für Arbeit. Gefördert wird grundsätzlich die erste Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf. Eine zweite Ausbildung wird nur unter eingeschränkten Voraussetzungen gefördert. Besondere Regelungen gelten auch bei vorzeitigem Abbruch der Ausbildung.

 

Für behinderte Menschen gibt es besondere Formen der Förderung – beispielsweise Übergangsgeld und Ausbildungsgeld von der Bundesagentur für Arbeit.

 

Schüler und Studenten können vom Studentenwerk bzw. Amt für Ausbildungsförderung BAföG erhalten. Arbeitnehmer können die Förderung von Weiterbildungen durch die Agentur für Arbeit beantragen und einen Bildungsgutschein erhalten. Zum Teil können die Leistungen auch durch das JobCenter erbracht werden.

 

Behinderte Menschen können vom zuständigen Rehabilitationsträger Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben erhalten. Das sind beispielsweise Leistungen zur Berufsvorbereitung, zu denen auch eine wegen der Behinderung erforderliche Grundausbildung gehört. Auch Leistungen zur beruflichen Anpassung, zur Weiterbildung und Ausbildung können beantragt werden.

 

Wir beraten Sie zu den Voraussetzungen für diese Leistungen. Außerdem unterstützen und beraten wir Sie, wenn Ihr Antrag abgelehnt wurde. Wir vertreten Sie im Widerspruchsverfahren und im Klageverfahren vor dem Sozialgericht.

 

Vereinbaren Sie einfach einen Termin mit uns. Wir beraten Sie gern.

Portrait

JANSSEN & STAUDACHER

Susanne Janssen
Fachanwältin für Familienrecht

Thomas Staudacher
Fachanwalt für Familienrecht
Fachanwalt für Sozialrecht


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Regelbedarfe AlG-II / Hartz IV und Sozialhilfe ab 01.01.2017

Ab dem 01.01.2017 erhöhen sich die Regelbedarfe in der Grundsicherung für Arbeitsuchende und in der Sozialhilfe

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SGB II Änderungen zum 01.08.2016

Zum 01.08.2016 ergeben sich für Erben im Hartz IV-Bezug (ALG II) einige wichtige Änderungen: geerbtes oder geschenktes Schonvermögen.
Abweichend von der bisherigen Rechtsprechung des BSG ist die Erbschaft von Gegenständen nicht mehr als Einkommen, sondern im Folgemonat als Vermögen zu berücksichtigen.

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BSG 10.08.2016: Auszahlung von Lebensversicherung kein Einkommen sondern Vermögen

Mit Urteil vom 10.08.2016 hat das BSG entschieden, dass die Auszahlung als Schonvermögen zählenden Kapitallebensversicherung einer einschließlich der Überschussanteile und Bewertungsreserven bei Auszahlung und Zufluss während des Bezuges von Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende Vermögen, nicht Einkommen sind.

Damit unterscheidet das BSG diese als Wertsteigerung vorhandenen Vermögen vom Zufluss von Kapitalerträgen wie etwa Zinsen.