Die Unfallversicherung

Die gesetzliche Unfallversicherung der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen dient der Absicherung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten. Versichert sind beispielsweise Arbeitnehmer, Schüler, Studenten sowie freiwillig oder pflichtversicherte Unternehmer.

 

Versicherungsschutz kann aber auch für Personen bestehen, bei denen man nicht sofort auf die Idee kommen würde, dass sie unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung stehen. Versichert sind beispielsweise ehrenamtlich Tätige, Personen, die wie Arbeitnehmer tätig werden, Ersthelfer, Personen, die in Eigenarbeit und nicht gewerbsmäßig bauen, Arbeitslose auf dem Weg zu einem Meldetermin und Teilnehmer an Maßnahmen. Für einige andere Personengruppen besteht Versicherungsschutz, wenn sie im Zusammenhang mit einer versicherten Tätigkeit einen Arbeitsunfall (z. B. auch Wegeunfall) erleiden oder an einer anerkannten Berufskrankheit erkranken.

 

Auch wenn jemand bei Schwarzarbeit verunglückt, kann er Ansprüche gegen den Unfallversicherungsträger haben. Allerdings kann der Träger vom Arbeitgeber der Schwarzarbeit Ersatz verlangen, wenn die Beiträge nicht ordnungsgemäß entrichtet wurden.

 

Deshalb sollte bei einem Unfall immer geprüft werden, ob ein Anspruch gegen einen Träger der Unfallversicherung besteht. Das gilt besonders dann, wenn jemand einen Unfall erleidet bei einer Tätigkeit, die nicht ausschließlich rein privaten Zwecken dient oder nicht ausschließlich rein privat veranlasst ist.

 

Zu den Leistungen der Unfallversicherung gehören zum Beispiel Heilbehandlung, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, Verletztengeld sowie Verletztenrenten und Hinterbliebenenrenten.

 

Das Verletztengeld wird mit einem höheren Satz als das Krankengeld gezahlt und ist daher für den Versicherten vorteilhafter. Die Heilbehandlungsleistungen der Unfallversicherung sind teilweise umfassender als die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung.

 

Unfallrenten werden je nach Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) gezahlt, wenn mindestens eine MdE von 20 erreicht wird. Die Höhe ist abhängig vom Jahresarbeitsverdienst, den der Betroffene zuletzt vor dem Unfall erzielt hat.

 

Wir beraten Sie zu den Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung. Außerdem betreuen wir Sie im Antragsverfahren und führen als Bevollmächtigte das Widerspruchsverfahren sowie das Klageverfahren vor dem Sozialgericht.

Rehabilitation und Teilhabe

Die Träger der Unfallversicherung sind Rehabilitationsträger für alle vier Arten von Leistungen zur Teilhabe:

 

  • Leistungen zur medizinischen Rehabilitation
  • Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben
  • Unterhaltssichernde und ergänzende
  • Leistungen Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft

 

Auf unserer Internetseite finden Sie unter Stichwort Sozialrecht weitere Informationen über unser Beratungsangebot zu Rehabilitation und Teilhabe.

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JANSSEN & STAUDACHER

Susanne Janssen
Fachanwältin für Familienrecht

Thomas Staudacher
Fachanwalt für Familienrecht
Fachanwalt für Sozialrecht

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